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Windkraft in Bayern auf dem Rückzug

Veröffentlicht von kb am 27.02.2018
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In Bayern werden immer weniger neue Windräder beantragt, so das Ergebnis einer Anfrage der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag.

Vier Anlagen sind im letzten Jahr genehmigt worden. Das ergibt eine Gesamtleistung von 13 MW. 2016 sind immerhin noch 47 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 141 MW genehmigt worden.

Seit 2013 entspricht dies einem dramatischen Antragsrückgang von 99 %. eine große Rolle spielt dabei die seit 2014 in Bayern geltende 10 H Regel. Ein Windtad muss nach dieser Regel den 10 fachen Abstand der Gesamthöhe eines Windrades einhalten. Ein 200 m hohes Windrad muss also 2.000 m Abstand zur nächsten Wohnbebauung einhalten.

Die Staatsregierung hat es also mit der 10 H-Regelung geschafft, die dezentrale, bürgernahe Energieerzeugung mit Windkraft auszubremsen. Dies insbesondere, da in anderen Bundesländern dieser starke Rückgang nicht sichtbar ist. Im Gegenteil, es ist in den anderen Bundesländern mit einer sanften Steigerung der Anlagenzahl zu sehen. 

 

 

Zuletzt geändert am: 27.02.2018 um 12:00

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